Schüler bei Radfahrausbildung erfolgreich

Viertklässler der Grundschule absolvierten Radfahrprüfung

Bis auf zwei Kinder haben alle Schüler der vierten Klasse der Grundschule Arnschwang die Fahrradprüfung bestanden. Bei vier Übungseinheiten hatten die Kinder unter der Leitung von Polizeihauptmeister Manfred Jobst und Polizeihauptmeister Holger Bäumler die praktischen Grundlagen im Verkehrsgarten Weiding vermittelt bekommen. In der Schule wurde parallel dazu die Theorie im Rahmen des Verkehrsunterrichtes von der Lehrerin Ingeborg Perlinger gepaukt. Nachdem die schriftliche und die praktische Prüfung erfolgreich absolviert waren, konnten die Kinder am Freitag ihre Urkunden und Wimpel in Empfang nehmen.

Rektor Hubert Lauerer gratulierte den Buben und Mädchen zu ihrem Erfolg. Er ermahnte die Kinder aber auch, das im Verkehrsunterricht Erlernte immer wieder in der Praxis anzuwenden. Auch seien die Viertklässler jetzt Vorbilder für ihre jüngeren Mitschüler und sollten dies entsprechend unter Beweis stellen.

PHM Jobst und EPHK Kreitl appellierten ebenfalls an die Schüler, im Straßenverkehr aufeinander Rücksicht zu nehmen und immer sicherheitsbewusst zu fahren. Ebenso lobten sie die guten Leistungen der Kinder während der praktischen Ausbildung. PHM Jobst und EPHK Kreitl nahmen anschließend die Ehrungen vor und überreichten jedem Kind den Wimpel.

Die erfolgreichen Schüler der Grundschule Arnschwang zusammen mit ihren Ausbildern und Herrn Rektor Hubert Lauerer

Theaterstück begeistert Schüler

„Die neunte Sinfonie der Tiere“ an der Chambtal-Grundschule Weiding/Arnschwang.

Ein Orchester, das nur aus verschiedenen Tieren besteht, ist sehr schwer zu dirigieren: Mit dem Theaterstück „Die neunte Sinfonie der Tiere“ hatten die Schüler jede Menge Spaß. 200 Kinder der Chambtal-Grundschule Weiding sowie der Volksschule Arnschwang sahen in der Weidinger Turnhalle ein schönes und vor allem unterhaltsames Schauspiel von der Nimmerland Theaterproduktion aus Konstanz.

In dem Stück geht es um einen jungen Dirigenten namens Karavan, der durch eine Namensverwechslung einen Anruf vom Konzerthaus Berlin erhält und somit mit der Dirigierung der 9. Sinfonie von Beethoven beauftragt wird. Es gibt aber ein Problem: Er hat nicht einmal ein Orchester. Durch eine Agentur wird ihm ein komplettes Orchester vermittelt, das er einen Tag später zur Probe zu sich nach Hause einlädt. Was er aber nicht weiß: Die Musiker bestehen aus den verschiedensten Tieren. So ist der Paukenschläger ein Löwe, eine Schildkröte spielt die Klarinette und ein Bär hat seinen Kontrabass mitgebracht. Es kommt daher auch zu Konflikten, da die Mahlzeit mancher Tiere am Instrument nebenan sitzt.

Das Besondere an der Vorführung ist, dass alle Charaktere durch einen Schauspieler dargestellt wurden. Johann Zürner hat mit unterschiedlichen Dialekten und Gesten die Tiere sowie den Dirigenten witzig vorgestellt.

Zuvor hat Zürner die verschiedenen Musikinstrumente aus der Aufführung näher vorgestellt und die Unterschiede der Instrumentenfamilien erklärt. Im Anschluss durften die Schüler die Instrumente auch noch selbst ausprobieren. Ziel der Veranstaltung sei es, dass die Kinder die Instrumente besser kennenlernen und der ein oder andere auch später ein Musikinstrument selbst lernen möchte, so Zürner.

Die Schüler waren von der Aufführung begeistert und hatten auch eine Menge zu lachen.
Die Schüler waren von der Aufführung begeistert und hatten auch eine Menge zu lachen.
Die verschiedenen Musikinstrumente wie die Trompete oder den Kontrabass durften die Kinder auch selbst ausprobieren.
Die verschiedenen Musikinstrumente wie die Trompete oder den Kontrabass durften die Kinder auch selbst ausprobieren.

Wir befreien unsere Natur von schädlichem Müll

Was ist an herumliegendem Müll so schädlich? Mit dieser und weiteren Fragen zum Thema Müll beschäftigten sich die Zweitklässler in den letzten Wochen an der Grundschule Arnschwang. Zurückgelassener Müll führt nicht nur dazu, dass der Boden und das Grundwasser verunreinigt werden, sondern bedroht auch Tiere, die sich an Glasscherben, Blechteilen und Kronkorken verletzen können. Plastiktüten werden oft als Nahrung aufgenommen und führen dann zu schweren Gesundheitsstörungen. In Schnüren und Drähten können sich Wildtiere verfangen, und tiefe Einschnürungen führen dann zum Tod. Auch die Meere sind mittlerweile von Plastik überschwemmt. Das hat schlimme Auswirkungen auf alles Leben im Wasser und letztendlich auch für den Menschen.

Um einen kleinen Beitrag für eine saubere Natur zu leisten, kamen die Kinder der 2. Klasse auf die Idee, die nähere Schulumgebung von Müll zu befreien. Gut ausgerüstet mit Handschuhen und Müllgreifern machte sich die Klasse mit ihren Lehrerinnen Isabella Hartl und Laura Forster auf Müllsuche. Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt, was sie alles fanden: Zigarettenschachteln und –kippen, Flaschen, Plastikverpackungen, Becher, Getränkedosen usw. In Anbetracht der gefundenen Müllmenge erarbeiteten die Kinder in Kleingruppen einige Tipps, die die Natur schonen könnten:

  • Wirf nichts arglos in die Natur, auch keine kleinen Dinge!
  • Nimm bitte bei einem Picknick den Müll wieder mit nach Hause!
  • Achte schon beim Einkauf darauf, dass die Ware nicht zu fest eingepackt ist!
  • Verwende Stofftaschen oder Einkaufskörbe und keine Plastiktüten!
  • Kaufe Getränke in Mehrwegflaschen! Das schont die Umwelt!

Die Schülerinnen und Schüler der GS Arnschwang hoffen, dass sich viele Leute an ihre Tipps halten und sie bei der nächsten Müllsammelaktion nicht mehr so viel Müll finden.

Die bestens ausgestatteten Schülerinnen und Schüler fanden eine Menge Müll rund um die Schule.

Was lebt auf Wiese und Feldern? Spielerisch entdecken Kinder mit Theaterpuppen die Vielfalt der Natur

Als sich die 17 Teilnehmer der AG Umwelt am 14. März trafen, erwartete sie eine Überraschung: Amy Weinstein, Puppenspielerin des Saltamontes Puppet Theater aus Cham, erwartete sie im Werkraum der Schule. Amy spielt nicht nur Theater sondern bastelt auch Puppen, die in ihren Vorfürhungen vorkommen und hält Workshops für Erwachsene und Kinder. Wir wollten Feldlerchen und andere Bewohner unserer Felder und Wiesen basteln, um eine kleine Aufführung zum Thema Wiesenbrüter einzustudieren. Wiesenbrüter sind das Thema des alljährlichen „Erlebter Frühling“ Wettbewerbs der Naturschutzjugend, das Markenzeichen der NAJU und Deutschlands ältester Wettbewerb im Umweltbereich.

Hier ein paar Eindrücke von dem Nachmittag:

Amy Weinstein, Puppenspielerin, erklärt den Grundschülern welche Materialien sie zur Anfertigung ihrer eigenen Theaterpuppe verwenden können: eine Baumwollkugel als Körper, Moosgummi, Papier, Stoffe und auch Pfeifenputzer dürfen nicht fehlen.
Die Schüler überlegen welche Materialien wohl am besten geeignet sind, um ihrer Puppe die richtige Gestalt zu geben.
Clemens Buchhorn, Bundesfreiwilliger am LBV Zentrum Mensch und Natur, hilft den Kindern mit der Heißklebepistole.
Was fliegt denn da? Stolz präsentiert Bastian seine Puppe, Vorbild war die Feldlerche.
Auch Clemens findet Zeit an seiner eigenen Puppe zu arbeiten, eine gras-grüne Libelle – welche Art ihn dazu wohl inspiriert hat?
Am Ende des Programmes präsentieren alle stolz ihre Puppen.
Und die Puppen können sich wirklish sehen lassen – jede ist einzigartig!

Besuch im Rathaus

Im Heimat- und Sachkundeunterricht der 4. Klasse stand in letzter Zeit das Thema „Gemeinde“ auf dem Programm. Um sich vor Ort über den behandelten Stoff zu informieren, stattete die 4. Klasse der Grundschule Arnschwang mit Ihrer Lehrerin Inge Perlinger dem Bürgermeister einen Besuch ab. Im Sitzungssaal durften die Kinder Platz nehmen. Dort musste Herr Bürgermeister Michael Multerer viele Fragen beantworten. Geduldig ging er auf die Kinder ein und erklärte verschiedene Zusammenhänge. Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit Süßigkeiten versorgt worden waren, machten sie sich auf zu einem Rundgang durch die Verwaltungsräume.

Selbstverteidigungskurs für Arnschwanger Grundschüler

Bereits zum fünften Mal fand an der Grundschule Arnschwang ein Selbstbehauptungs- und verteidigungskurs für die Dritt- und Viertklässler statt. An insgesamt 5 Nachmittagen nahmen 28 Kinder an dem Kurs teil. Doris Klingseisen, ausgebildete Trainerin und Inhaberin des 3. Dan Ju-Jutsu (Schwarzer Gürtel) schulte die Kinder auf vielfältige Weise und sensibilisierte sie für Konfliktsituationen. Unterstützt wurde sie dabei von Evi Uhlschmid. In Theorie und Praxis lernten die Schüler, wie man sich in Notsituationen verhalten müsse. Von der richtigen Körpersprache über Schreien, Abwehr von Klammergriffe, verletzungsfreien Fallen wurde alles eingeübt. Am Ende durften die Kinder sogar ein Brett mit ihren Händen durchschlagen und erhielten eine Urkunde.

Rektor Hubert Lauerer bedankte sich bei Doris Klingseisen für die Durchführung und fand lobende Worte für die Schüler und Schülerinnen. Dank galt auch dem Arnschwanger Elternbeirat, der sich großzügig an den anfallenden Kosten beteiligte.

Die Elternbeiratsmitglieder Martina Hierstetter und Inna Pishikina überreichten Frau Klingseisen und Frau Uhlschmid bei der letzten Einheit ein Geschenk und bedankten sich ganz herzlich im Namen der Eltern.

Sportlicher Wintertag an der Grundschule Arnschwang

Am Donnerstag durften die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Arnschwang einen außergewöhnlichen Schultag verbringen. Bei wundervollen Schneeverhältnissen fuhr die gesamte Schulmannschaft mit zwei Bussen zur Althütte. Dort durften die Skifahrer je nach Vorkenntnissen in Gruppen den Berg hinunter sausen. Die Teilnehmer der Rodelgruppe schnappten sich ihre Schlitten und hatten eine Mordsgaudi. Ebenso kamen die Winterwanderer in der verschneiten Gibachtlandschaft voll auf ihre Kosten. Natürlich durfte eine Einkehr ins Bergstüberl mit einer Brotzeit nicht fehlen.

Besonderer Dank gebührt dem tollen Elternbeirat, der viele Helfer und mit Peter Schwägerl einen ausgebildeten Skilehrer organisiert hat. Alle Kinder waren sich hinterher einig: So ein Tag dürfte ruhig öfter mal abgehalten werden…

Ein gesundes Frühstück für die Schulpause

Ein fester Bestandteil des Arnschwanger Schullebens ist mittlerweile das vom Elternbeirat organisierte „gesunde Pausenfrühstück“ geworden.

Zahlreiche Mütter haben in der Schulküche wieder regelrecht gezaubert, so dass auch dieses Mal die Schulkinder wieder vor einem reichhaltigen Buffet standen. Es gab Brezenbällchen, selbstgebackenes Brot, Vollkornbrotscheiben belegt mit Salami, Schinken, Käse oder bestrichen mit selbstgemachten Marmeladen, Aufstrichen oder Bio-Honig. Gemüsesticks mit gesundem Dip, Obstspieße und verschiedene Müslisorten standen ebenso zur Auswahl.

Dazu bot der Elternbeirat auch passende Getränke an, wie zum Beispiel selbstgemachten Kinderpunsch.

Die Kinder gingen immer wieder ans Buffet, das zum Ende der verlängerten Pause nahezu geleert war.

Weihnachtsfeier an der Grundschule Arnschwang

GS Arnschwang stimmte  beeindruckend auf Weihnachtszeit ein. Schülerinnen und Schüler zeigten großartige Leistungen

Traditionell lud auch in diesem Jahr die Grundschule Arnschwang zur Weihnachtsfeier ein. Eine volle Mehrzweckhalle  gab der bemerkenswerten Weihnachtsfeier  den entsprechenden Rahmen. Mit Liedern der einzelnen Klassen, Solo-Instrumentalbeiträgen verschiedener Schüler und einem eindrucksvollen Lichtertanz  beeindruckten die Kinder wie auch in den vergangenen Jahren. Mit großem Applaus wurden sie belohnt. Viele Ehrengäste, Eltern und Großeltern waren in die Mehrzweckhalle gekommen.

Nach der musikalischen Begrüßung mit dem Lied „Advent, Advent, Advent“ konnte Rektor Hubert Lauerer neben ehemaligen Kollegen Pfarrer Joseph Kata, PGR Sprecherin Karin Bücherl, 1. Bürgermeister Michael Multerer mit Gattin, Gemeinderäte, Vertreter des LBV, der DJK und der Literaturmühle, die gesamte Schulfamilie, den Elternbeirat, Alois Schreiner sowie eine große Anzahl von Eltern und Großeltern begrüßen. Über den großartigen Besuch sei man sehr stolz, die große Zahl von Gästen zeige die Verbundenheit zur Grundschule Arnschwang.

Advent sei nicht mehr die Zeit der Stille, Advent sei die Hochzeit des Konsums geworden. Nur noch Geld zähle. Dabei sei der Advent die Zeit des Wartens auf das Christkind. Mit der Adventfeier wolle man Einfaches und Schlichtes in den Mittelpunkt stellen und die Besucher auf das Weihnachtsfest einstimmen, so Rektor Hubert Lauerer. Im Anschluss boten die Kinder wieder ein bemerkenswertes Programm. Dabei verdienen sich neben den Schülerinnen und Schülern der Grundschule sowie der Partnerklasse von Sankt Gunther für ihre gesangliche Leistungen vor allem auch Amanda Müller und Paul Werner, die gekonnt durch das Programm führten, große Anerkennung.

Nach dem Lied der 2. Klasse und der GS 1 „Zünd ein Licht an“ folgte das Gedicht der 1. Klasse „Tiere an der Krippe“, das szenisch mit schönen Kostümen dargestellt wurde.

Mit ihren Solo-Instrumentalbeiträge zeigten Margarete Czirak (Geige), Matvej Czirak (Gitarre und Flöte), Sandra Hierstetter (Gitarre), Max Späth (Geige), Ludwig Buhl (Keyboard), Paul Werner (Keyboard sowie Carmen und Amanda Müller (Flöte), was sie schon alles gelernt hatten.

Nach einem stimmungsvollen Kerzentanz der 3. Klasse übergaben die beiden Moderatoren Amanda und Paul an Pfarrer Joseph Kata für das Patenkind in Indien und an Alois Schreiner, für die Missionsarbeit in Kilimahewa in Tansania/Afrika im Namen der Schule den Erlös, der beim Weihnachtsmarkt des LBV erzielt werden konnte, als Spende. Dies sei schon viele Jahre Tradition, denn seit Jahren würden 2 Personen, nämlich Pfarrer Kata und Alois Schreiner ihre Kräfte für die Ärmsten widmen, so die beiden Moderatoren.

Pfarrer Kata gratulierte den Kindern zu ihrer großartigen Leistung und dankte herzlich für die Spende, die in Projekte zweier Kontinente in Asien und Afrika fließen. Auch Alois Schreiner dankte im Namen der Kinder von Kilimahewa. Er werde alles selbst überbringen und dadurch viel Hilfe und Freude bringen.

Nach dem Lied der 4. Klasse „Stern über Bethlehem“,  mit „Lichtgedanken“ sowie den Liedern der AG Chor „Macht euch bereit“ und „Feliz Navidad“ sowie dem abschließenden Lied „Ein Stern steht hoch am Himmelszelt“, das alle Schülerinnen und Schüler anstimmten, dankte Rektor Lauerer den Kindern für ihre großartigen Leistungen und den Besuchern für ihr Kommen. Mit einem Blumenstrauß dankte er stellvertretend für alle Kollegen Isabella Hartl, die die musikalische Gesamtleitung inne hatte. Weitere Dankesworte richtete er noch an den Elternbeirat, die Bauhofmitarbeiter und an das Reinigungspersonal.

Auch Bürgermeister Michael Multerer dankte der gesamten Schulfamilie für die schöne Adventsfeier. Durch die wunderbaren Beiträge habe man gesehen, was in der Schule geleistet würde. Er wünschte abschließend ein frohes Weihnachtsfest. Alle Gäste  wurden anschließend in die Aula geladen, in der der Elternbeirat für beste Bewirtung sorgte.