Wie sagt man zu einem Hund „Hallo!“?

„Wie sagt man zu einem Hund ‘Hallo‘?“ oder „Was muss ich beachten, wenn ich einen Hund streicheln möchte?“ … diese und viele andere wichtige Fragen bekamen die Kinder der Klassen 1 und 2 der Grundschule Arnschwang sowie die Kinder der Partnerklasse GS1 der St.-Gunther-Schule mit ihren Lehrkräften kürzlich auf sehr beeindruckende Art und Weise beantwortet.

Das hiesige Team der „Helfer auf vier Pfoten“ Elke mit Speedy, Birgit mit Finnley, Monika mit Tommy und Heike mit Cayman und Asko vermittelten den Kindern in sehr anschaulicher und beeindruckender Weise die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden. Auf spielerische Art konnten die Kinder die Hunde näher kennen lernen und die Regeln, die sie zuvor im Klassenzimmer „hautnah“ erarbeitet hatten, anwenden. Die Kinder würfelten beispielsweise eine Farbe, Cayman und Asko wurden dann mit einem entsprechenden Tuch „geschmückt“. Tommy durfte einen von den Kindern geworfenen Gegenstand apportieren, Finnley suchte seine Futtertasche, die die Kinder vorher versteckt hatten, mit Speedy durften die Schüler durch einen Tunnel gehen.

Alle Hunde wechselten sich mit ihren Frauchen mit den verschiedenen Spielstationen ab und so wurde es auch niemandem langweilig – ganz im Gegenteil – alle Hunde sowie ihre Besitzer bewiesen außerordentliches Einfühlungsvermögen, zeigten größte Geduld und hatten sichtlich Spaß.

Die Kinder konnten durch diese Erlebnisse mit den Hunden ihr Wissen ausbauen und konkret anwenden. Außerdem erforderte es von so manchem Kind Mut, auf die Tiere zuzugehen. Alles geschah freiwillig, doch selbst sehr zurückhaltende Kinder fanden einen Zugang zu den Hunden und waren sichtlich stolz, wenn sie einen Hund streichelten oder ihn an der Leine führten. Strahlende Gesichter der Kinder bewiesen deren Freude an der Aktion.

Die Kinder aller drei Klassen sowie ihre Lehrkräfte Margarete Graß, Isabella Hartl und Maria Hutter bedankten sich anschließend mit Leckereien für Hund und Besitzer. Besonderer Dank galt Frau Heike Patzlsperger, die den Besuch des Teams und sogar Unterrichtsmaterial zum Thema „Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden“ für alle Kinder organisierte.

Mit einem großen Applaus für das Team sowie vielen, ausgiebigen Streicheleinheiten für die Hunde verabschiedeten sich dann alle schweren Herzens. Diese zwei ganz besonderen Schultage wird wohl keiner vergessen!
Wie sagt man zu einem Hund „Hallo!“?

Welttag des Buches

Den Welttag des Buches nahm die 4. Klasse der Grundschule Arnschwang zum Anlass, eine Buchhandlung zu besuchen. In Furth im Wald wurden die Kinder bereits von Frau Perlinger von der gleichnamigen Buchhandlung erwartet. Sie nahm sich viel Zeit und informierte die Klasse ausführlich über die Herstellung eines Buches von der Idee bis zur Fertigstellung. In der vollkommen modernen, nach neuestem Stand der Technik eingerichteten Druckerei konnten die Kinder den Werdegang eines Buches hautnah mit verfolgen. Frau Perlinger erklärte den Kindern sehr ausführlich die Arbeitsabläufe in einer Druckerei und stellte die Funktionsweisen aller Maschinen anschaulich vor. Auch die Gegenüberstellung der Bücherbestellung früher und heute beeindruckte die Kinder. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr erstaunt zu hören, dass es nicht einmal 24 Stunden dauert, bis ein gewünschtes Buch, das nicht im Geschäft vorrätig ist, bestellt und dem Kunden ausgehändigt werden kann. Besonders fasziniert waren die jungen Kunden vom Angebot an Kinderbüchern, das in der Buchhandlung Perlinger zur Auswahl steht. Zum Abschluss der Besichtigung konnten die Kinder noch ihre Buchgutscheine, die von der Stiftung Lesen zur Verfügung gestellt worden waren, einlösen. Anschließend wurde nach einem Abstecher in die Eisdiele der Rückweg nach Arnschwang per Zug angetreten. Die Kinder waren von diesem interessanten Schultag sehr angetan.

Die Arnschwanger Viertklässler in der Buchhandlung und Druckerei Perlinger

Erfolgreiche Schwimmer geehrt

In der letzten Woche vor den Pfingstferien nahm eine Mannschaft der Grundschule Arnschwang am Kreisfinale Schwimmen der besten Grundschulen aus dem Landkreis Cham teil. Der Wettbewerb wurde im Aquacur in Bad Kötzting ausgetragen. Die Arnschwanger Staffel belegte unter insgesamt 10 teilnehmenden Schulen einen hervorragenden 3. Platz. Die verantwortliche Sportlehrerin Cornelia Martin überreichte den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern eine Urkunde und ein Mannschaftsfoto zur Erinnerung.

Mitglieder der Schwimmstaffel waren: Johanna Bierl, Hanna Weindl, Leonie Schmitter, Amelie Mühlbauer, Anna Rädlinger, Matthias Schönberger, Maximilian Späth, Paul Werner, Matvej Czirak und Amanda Müller.

Die erfolgreichen Sportler der Grundschule Arnschwang

Sportliche Schüler

An der Grundschule Arnschwang wurden die sportlichsten Schülerinnen und Schüler aus der 1. und 2. Klasse geehrt. Insgesamt 38 Kinder nahmen am Grundschulwettbewerb, einem sportlichen Vielseitigkeitswettkampf, teil. Insgesamt galt es, acht Übungen fehlerfrei auszuführen. Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß zum Beispiel beim Seilspringen, beim Ball ins Tor schießen und beim Turnen der Rolle vorwärts. Sportlehrer Hubert Lauerer betonte, dass alle Kinder viel Einsatz und Leistungsbereitschaft zeigten. So konnte er fast allen Teilnehmern eine Urkunde überreichen.

Die sportlichen Erst- und Zweitklässler aus Arnschwang mit ihrer Sportlehrer Hubert Lauerer

Theater Maskara begeisterte die Arnschwanger Schulkinder

Zu einer außergewöhnlichen Theatervorführung hatten sich am vergangenen Dienstag die Kinder der Grundschulen Arnschwang und Weiding, sowie die Vorschulkinder der Kindergärten aus Arnschwang und Ränkam in der Turnhalle eingefunden. Stefan Knoll vom „Theater Maskara“ begeisterte alle Anwesenden mit seiner Interpretation des Grimm-Märchens „Das Wasser des Lebens“.

Auf eindrucksvolle Weise schaffte es der Schauspieler, das Publikum in den Bann zu ziehen, obwohl er ganz alleine auf der Bühne stand. Mit kunstvollen, selbst gefertigten Ledermasken schlüpfte er in die Rollen des Stückes, wechselte blitzschnell nicht nur Bühnenbild, sondern auch Stimme, Mimik und Körperhaltung und verlieh so jeder Figur einen eigenen Charakter. Mit musikalischen Einlagen auf unterschiedlichsten Instrumenten und technischen Raffinessen bot der Tausendsassa Musik vom höfischen Mittelalter bis hin zum modernen Rap dar. Mucksmäuschenstill verfolgten die Zuschauer das Stück und vergaßen, dass sich hinter den Söhnen, dem König oder der Prinzessin immer die selbe Person verbarg. Langanhaltender Applaus belohnte den vielseitigen Künstler.

Die Grundschule Arnschwang auf großer Fahrt

3. und 4. Klasse verbringen drei Tage in der Jugendherberge Waldhäuser

Koffer gepackt? Dann geht`s los. An der Grundschule Arnschwang steigt die Aufregung. Voller Vorfreude stiegen wir am Montag-Vormittag in den Bus. Nach knapp zwei Stunden waren wir endlich am Ziel, die Jugendherberge in Waldhäuser bei Neuschönau war erreicht. Wir luden schnell unser Gepäck aus und holten uns das schon bereitgestellte Lunchpaket. Dann ging es sofort weiter in den Bayerischen Nationalpark. Bei Bilderbuchwetter erkundeten wir zuerst den Baumwipfelpfad. Beeindruckend wie hoch die Bäume in den Himmel wuchsen. Manche Bäume konnten wir mit den bloßen Händen hin und her schaukeln. Zum Schluss bestiegen wir das „Ei“, eine tolle Holzkonstruktion, die oben mit einer Aussichtsplattform endete. Es bot sich uns ein fantastischer Rundblick über die Bergwelt im Bayerischen Wald. Weil es es sehr zugig war, hielten wir es nicht lange oben aus. Nun gingen wir direkt in das Freigehege und wir hofften viele Tiere, die dort in großen Gehegen lebten, zu sehen. Und tatsächlich, wir hatten Riesenglück! Bis auf die Luchse, die sich anscheinend gut versteckt hatten, konnten wir alle Tiere beobachten. Wisente, Wildschweine, verschiedene Vögel, Wildkatzen und Eulen. Besonders beeindruckend war das Wolfsgehege. Wir kamen gerade zur Fütterungszeit und konnten diese wunderschönen Tiere hautnah beobachten. Nun war es Zeit, sich wieder auf den Rückweg in die Jugendherberge zu machen. Vorher spendierten uns unsere Lehrer aber noch ein Eis. Lecker! In der Jugendherberge konnten wir nun in unsere Zimmer und mussten sogar die Betten selber beziehen. Dann gab es Abendessen, Gulasch mit Nudeln. Am Abend trafen wir uns alle im Gruppenraum und spielten verschiedene Spiele miteinander. Um 9 Uhr durften wir in unsere Zimmer. Lange konnten wir nicht einschlafen. Ein anstrengender Tag, aber wir freuten uns schon auf morgen.

Nach dem Frühstück gings auch schon los in Richtung Lusen. Über die Martinsklause, einem See mit klarem Bergwasser, ging es nun steil bergan zum Teufelsloch. Nach einer längeren Pause war dann unser nächstes Ziel die Glasarche. Auf dem Weg dahin stärkten wir uns mit frischem Quellwasser. Nun marschierten wir auf der Himmelsleiter Richtung Lusen. Es ging steil nach oben und war brutal anstrengend. Überglücklich machten wir ein Gipfelfoto und genossen den wunderbaren Ausblick. Nach einer längeren Rast im Lusen-Schutzhaus machten wir uns auf den Heimweg. Der Winterweg führte uns über die Waldreibe nach Waldhäuser. Um 16.00 erreichten wir endlich die Jugendherberge. Die Füße taten vom langen Heruntergehen richtig weh. Einige von uns legten sich ein bisschen hin. Beim Abendessen, bei dem es Serviettenknödel mit Schwammerlsoße gab, waren aber alle wieder fit. Trotzdem hielten wir es diesmal nicht lange aus, obwohl einige noch mit unseren Lehrern Fußball und Volleyball spielten. Eine geplante Geburtstagsparty um Mitternacht wurde leider komplett verschlafen.

Am Mittwoch fiel uns das Aufstehen viel schwerer als am Tag vorher. Nach dem Waschen und Zähneputzen trafen wir uns wieder beim Frühstück. Einer Klassenkameradin gratulierten wir mit einem Ständchen zum Geburtstag. Von der Jugendherberge bekam sie sogar einen Kuchen mit Kerze geschenkt. Anschließend erklärten uns die Lehrer wie wir unsere Zimmer reinigen mussten. Zuerst aber packten wir unsere Koffer und stellten sie in die Gänge. Das Reinigen dauerte eine gute halbe Stunde. Dann stellten wir uns alle vor der Jugendherberge auf und machten zusammen mit unseren Weidinger Freunden ein Gruppenfoto. Wenig später holte uns der Bus ab und wir fuhren Richtung Heimat. An der Schule wurden wir schon von unseren Eltern erwartet. So einen tollen Schulausflug könnte es ruhig öfter geben.

Ein gesundes Frühstück für die Schulpause

Ein fester Bestandteil des Arnschwanger Schullebens ist mittlerweile das vom Elternbeirat organisierte „gesunde Pausenfrühstück“ geworden.

Zahlreiche Mütter haben in der Schulküche regelrecht gezaubert, so dass auch dieses Mal die Schulkinder wieder vor einem reichhaltigen Buffet standen. Es gab Brezenbällchen, selbstgebackenes Brot, Vollkornbrotscheiben belegt mit Salami, Schinken, Käse oder bestrichen mit selbstgemachten Marmeladen, Aufstrichen oder Bio-Honig. Baguettescheiben mit Kräuterfrischkäse, Butterbrote mit Schnittlauch, Paprika-, Karotten- und Gurkensticks mit gesundem Dip, Käsespieße mit Weintrauben, Mozzarella-Tomaten-Spieße, geviertelte Bauernhofeier, Obstspieße und verschiedene Müslisorten standen ebenso zur Auswahl.

Dazu bot der Elternbeirat auch passende Getränke an. Ein besonderes Highlight waren die Osterhasenplätzchen, die eine Mutter extra gebacken und liebevoll dekoriert hat.
Die Kinder gingen immer wieder ans Buffet, das zum Ende der verlängerten Pause nahezu geleert war.

Sportlicher Wintertag an der Grundschule Arnschwang

Am Donnerstag durften die Schüler und Schülerinnen der GS Arnschwang einen außergewöhnlichen Schultag verbringen. Bei wundervollen Schneeverhältnissen und Sonnenschein fuhr die gesamte Schulmannschaft mit zwei Bussen zur Althütte. Dort durften die Skifahrer je nach Vorkenntnissen in Gruppen den Berg hinunter sausen. Die Teilnehmer der Rodelgruppe schnappten sich ihre Schlitten und hatten eine Mordsgaudi. Natürlich durfte eine Einkehr ins Bergstüberl mit einer Brotzeit nicht fehlen. Besonderer Dank gebührt den vielen Eltern, die sich als Helfer zur Verfügung gestellt haben. Alle Kinder waren sich hinterher einig: So ein Tag dürfte ruhig öfter mal abgehalten werden….

Beeindruckende Weihnachtsfeier der Grundschule Arnschwang

Zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier luden in der Vorweihnachtswoche die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Arnschwang gemeinsam mit ihren Lehrern ein.

Die beiden Moderatorinnen Johanna Bierl und Rebecca Münch aus der 4. Klasse begrüßten die zahlreichen Eltern und Großeltern und führten im Folgenden auf charmante Weise durchs Programm.

Zunächst waren die jüngsten Kinder aus der 1. Klasse gemeinsam mit ihrer Partnerklasse, der GS 1, an der Reihe. In einem lustigen Spiellied „Wisst ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen“ sangen die Kinder von den verschiedenen Tieren und ihren Tätigkeiten am Heiligen Abend. Dabei kamen die Tiere in Form von Stofftieren zum Einsatz. Im Gedicht der 4. Klasse „Wie man Weihnachten buchstabiert“ erklärten die Schülerinnen und Schüler anhand des jeweiligen Buchstaben, was das Fest eigentlich bedeutet.

Anschließend bewiesen einzelne Schüler ihr Können auf verschiedenen Instrumenten: Max Späth spielte auf gekonnt auf seiner Geige, Matvej Cirak auf seiner Gitarre und Flöte, Sandra Hierstetter ebenfalls auf der Gitarre und die Schwestern Carmen und Amanda Müller spielten ein Duett mit ihren Flöten.

Das „Problem“ der verschwundenen Plätzchen griff das Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss auf, das die 3. Klasse auf amüsante Weise vortrug.

Über den „Stern von Betlehem“ sangen die Kinder der 2. Klasse und gaben noch zwei Gedichte zum Besten. Am Keyboard trugen dann Marlene Wittmann, Fiona Vogl und Paul Werner Weihnachtslieder vor. Anna Rädlinger und Amelie Mühlbauer zeigten, was sie mit ihren Flöten können und Louisa Amberger spielte Flöte, begleitet von Paul Werner am Keyboard.

Eine Auswahl an verschiedenen Weihnachtsliedern hatten die Schüler der 4. Klasse im Musikunterricht einstudiert. Das 500 Jahre alte Lied „Vom Himmel hoch“ begleiteten sie gekonnt mit den erst kürzlich angeschafften Boomwhackers. Mit „So könnte es Weihnachten werden“ sangen die Kinder von Möglichkeiten das Weihnachtsfest im Hier und Heute spürbar werden zu lassen.

Voller Begeisterung brachten die Kinder dann den Klassiker „Feliz navidad“, begleitet mit Cajons und Rhythmusinstrumenten zu Gehör. Die Moderatorinnen bedankten sich bei allen fürs Kommen und Zuhören und wünschten ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest mit viel Zeit für die wesentlichen Dinge. Mit dem gemeinsamen Lied aller Klassen „Ein Stern steht hoch am Himmelszelt“ das mit Bewegungen dargestellt wurde, endete die Weihnachtsfeier. Schulleiter Hubert Lauerer schloss sich den Wünschen der beiden Schülerinnen an und dankte den Kindern und insbesondere Lehrerin Isabella Hartl für die beeindruckende musikalische Gesamtleitung.