Beeindruckende Weihnachtsfeier der Grundschule Arnschwang

Zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier luden in der Vorweihnachtswoche die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Arnschwang gemeinsam mit ihren Lehrern ein.

Die beiden Moderatorinnen Johanna Bierl und Rebecca Münch aus der 4. Klasse begrüßten die zahlreichen Eltern und Großeltern und führten im Folgenden auf charmante Weise durchs Programm.

Zunächst waren die jüngsten Kinder aus der 1. Klasse gemeinsam mit ihrer Partnerklasse, der GS 1, an der Reihe. In einem lustigen Spiellied „Wisst ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen“ sangen die Kinder von den verschiedenen Tieren und ihren Tätigkeiten am Heiligen Abend. Dabei kamen die Tiere in Form von Stofftieren zum Einsatz. Im Gedicht der 4. Klasse „Wie man Weihnachten buchstabiert“ erklärten die Schülerinnen und Schüler anhand des jeweiligen Buchstaben, was das Fest eigentlich bedeutet.

Anschließend bewiesen einzelne Schüler ihr Können auf verschiedenen Instrumenten: Max Späth spielte auf gekonnt auf seiner Geige, Matvej Cirak auf seiner Gitarre und Flöte, Sandra Hierstetter ebenfalls auf der Gitarre und die Schwestern Carmen und Amanda Müller spielten ein Duett mit ihren Flöten.

Das „Problem“ der verschwundenen Plätzchen griff das Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss auf, das die 3. Klasse auf amüsante Weise vortrug.

Über den „Stern von Betlehem“ sangen die Kinder der 2. Klasse und gaben noch zwei Gedichte zum Besten. Am Keyboard trugen dann Marlene Wittmann, Fiona Vogl und Paul Werner Weihnachtslieder vor. Anna Rädlinger und Amelie Mühlbauer zeigten, was sie mit ihren Flöten können und Louisa Amberger spielte Flöte, begleitet von Paul Werner am Keyboard.

Eine Auswahl an verschiedenen Weihnachtsliedern hatten die Schüler der 4. Klasse im Musikunterricht einstudiert. Das 500 Jahre alte Lied „Vom Himmel hoch“ begleiteten sie gekonnt mit den erst kürzlich angeschafften Boomwhackers. Mit „So könnte es Weihnachten werden“ sangen die Kinder von Möglichkeiten das Weihnachtsfest im Hier und Heute spürbar werden zu lassen.

Voller Begeisterung brachten die Kinder dann den Klassiker „Feliz navidad“, begleitet mit Cajons und Rhythmusinstrumenten zu Gehör. Die Moderatorinnen bedankten sich bei allen fürs Kommen und Zuhören und wünschten ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest mit viel Zeit für die wesentlichen Dinge. Mit dem gemeinsamen Lied aller Klassen „Ein Stern steht hoch am Himmelszelt“ das mit Bewegungen dargestellt wurde, endete die Weihnachtsfeier. Schulleiter Hubert Lauerer schloss sich den Wünschen der beiden Schülerinnen an und dankte den Kindern und insbesondere Lehrerin Isabella Hartl für die beeindruckende musikalische Gesamtleitung.

Arnschwanger Jäger überreichen in der Volksschule Arnschwang Schulkalender 2018

Auch 2018 soll der Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“, ein Stück Natur in die Bayerischen Klassenzimmer bringen, um bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an der heimischen Tierwelt zu wecken. Die Aktion des Bayerischen Jagdverbands und des Landes-Fischereiverbands steht unter der Schirmherrschaft des  Bayerischen Landwirtschaftsministeriums. Die zwölf Blätter des Kalenders zeigen  Tierarten aus Wald, Luft und Wasser. Zu sehen sind die Nilgans, der Wolf, der Rote Milan, die Barbe, die Wachtel, der Elch, der Wiedehopf, der Seefalke, der Mink, der Rothirsch, der Aal, Schwarzwild und der Sterlet. Die großformatigen Kalenderblätter werden ergänzt durch aufschlussreiche Texte. Erstmals können bei einem Rätsel sowie einem Malwettbewerb schöne Preise gewonnen werden. Dabei sind 4 Tierarten zu suchen. Die Lösung ist auf einem der Blätter auf der Rückseite zu finden

Jagdpächter Johann Kolbeck und sein Mitjäger Peter Fischer überreichten die neuen Schulkalender 2018 an Rektor Hubert Lauerer und seine Lehrkräfte, sowie die Schüler der 3. und 4. Klassen. Der Kalender wird in den Klassenzimmern einen entsprechenden Platz erhalten. Rektor Hubert Lauerer und die Schüler der 3. und 4. Klasse bedankten sich bei den Jägern herzlich.

Jagdpächter Johann Kolbeck (hinten links) und sein Mitjäger Peter Fischer (Mitte) überreichten an Rektor Hubert Lauerer (rechts), Frau Perlinger (hinten links) sowie an die 3. und 4. Klasse den Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“.

Ein gesundes Frühstück für die Schulpause

Ein fester Bestandteil des Arnschwanger Schullebens ist mittlerweile das vom Elternbeirat organisierte „gesunde Pausenfrühstück“ geworden.

Zahlreiche Mütter haben in der Schulküche regelrecht gezaubert, so dass auch dieses Mal die Schulkinder wieder vor einem reichhaltigen Buffet standen. Es gab Brezenbällchen, selbstgebackenes Brot, Vollkornbrotscheiben belegt mit Salami, Schinken, Käse oder bestrichen mit selbstgemachten Marmeladen, Aufstrichen oder Bio-Honig. Baguettescheiben mit Kräuterfrischkäse, Butterbrote mit Kresse, Paprika-, Karotten-, Gurken- und Kohlrabisticks mit gesundem Dip, Käsespieße mit Weintrauben, Mozzarella-Tomaten-Spieße, geviertelte Bauernhofeier, Obstspieße und verschiedene Müslisorten standen ebenso zur Auswahl.

Dazu bot der Elternbeirat auch passende Getränke an, wie zum Beispiel selbstgemachten Kinderpunsch.

Gemeinsam mit den Vorschulkindern, die an diesem Tag zu Gast waren, gingen die Kinder immer wieder ans Buffet, das zum Ende der verlängerten Pause nahezu geleert war.

Vortrag von Herrn Schreiner

Herr Schreiner berichtete über sein Projekt in Afrika.

Die Kleinen Entdecker an der Grundschule Arnschwang

Am Montag waren vom Treffpunkt Ehrenamt im Landkreis Cham die Kleinen Entdecker zu Gast. Für die Schüler der 3. Jahrgangsstufe hatten die ehrenamtlichen Experten allerlei Versuche und Experimente zum Thema „Wasser“ vorbereitet.

Nachdem die Kinder ihren weißen „Expertenmantel“ bekommen hatten, wurde ihnen im Plenum Allgemeines über das Wasser erklärt. Speziell das Prinzip des Wasserkreislaufes wurde anschaulich demonstriert. Die Schüler wurden dann in drei Gruppen eingeteilt.

An Station 1 wurden Experimente zu den Fragen: Was schwimmt? Was sinkt? durchgeführt.

An Station 2 konnten die Kinder Schmutzwasser filtern und so anschaulich erleben wie in der Natur unser Grundwasser gereinigt wird.
An Station 3 wurde das Prinzip der Trinkwasserversorgung am Beispiel der Funktionsweise eines Hochbehälters kindgemäß veranschaulicht.

Zwei kurzweilige und interessante Schulstunden gingen viel zu schnell zu Ende. Klassenleiterin Inge Perlinger bedankte sich bei den ehrenamtlichen Experten recht herzlich.

Inklusion am Nikolaustag

Viele leuchtende Kinderaugen erwarteten den Hl. Nikolaus dieses Jahr an der Grundschule Arnschwang. Als der Heilige das Zimmer betrat wurde es andächtig still und alle lauschten den Zeilen, die der gute Mann zu sagen hatte. Was den Nikolaus besonders freute war, dass auch heuer wieder die Erstklässler der Grundschule Arnschwang gemeinsam mit den Schülern aus St. Gunther das Fest begingen. Mit Sang und Klang wurde der Heilige Nikolaus verabschiedet und überreichte den Kindern kleine Geschenke.

14 Schulen aus dem Landkreis Cham zu Umweltschulen ernannt

Im Rahmen einer großen Feierstunde wurden 14 Schulen aus dem Landkreis am Mittwoch in Pfreimd zu „Umweltschulen in Europa“ ernannt.
Die Ehrung wurde von Dr. Christian Barth, dem Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt.

„Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule“ ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen.
Die aufgegriffenen Themen reichen von Energiesparmaßnahmen an der Schule und Klimaschutzfragen über Baumpflanzaktionen und Biotopschutzmaßnahmen bis hin zur Umsetzung eines schuleigenen Müllrecyclingkonzepts. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ist ebenso beliebt, wie Projekte zu den Themen „Nachhaltiger Konsum“ oder „Gesunde Ernährung“. Viele Schulen engagieren sich mit Spendensammelaktionen für „Eine-Welt-Anliegen“ oder befassen sich mit dem „Ökologischen Fußabdruck“.

Folgende Schulen aus dem Landkreis Cham erhielten das Zertifikat:

Die Grund- und Mittelschule Rötz, das Joseph von Fraunhofer Gymnasium Cham, das Robert Schuman Gymnasium Cham, die Gerhardinger Realschule Cham, das Berufliche Schulzentrum Cham, das Benedikt Stattler Gymnasium Bad Kötzting, die Karl-Peter-Obermaier Mittelschule Bad Kötzting, die Waldschmidt Grundschule Eschlkam, die Grundschule Chamerau, die Grundschule Arnschwang, die Grundschule Hohenwarth-Grafenwiesen, die Grundschule Pemfling, die Grundschule Schönthal und die Chambtal Grundschule Weiding

Schrazlmarkt

Die Grundschule Arnschwang beteiligte sich beim Schrazlmarkt in Nößwartling mit einem Verkaufsstand, wo die gebastelten Werke der einzelnen Klassen angeboten werden. Der Erlös wird für soziale Zwecke gespendet.

Buchstaben im Rasierschaum

Gelebte Inklusion: Arnschwanger Grundschüler lernen mit St. Gunther-Kindern
Kleines r, großes R; kleines u, großes U. Das spielerische Lernen dieser Buchstaben stand kürzlich an der Arnschwanger Grundschule im Mittelpunkt. Dabei durften die Erstklässler zusammen mit den Kindern der Partnerklasse aus St. Gunther ein „M“ mit Knetmasse nachlegen, ihre Namen in Rasierschaum schreiben oder das Buchstabentraining am Whiteboard machen. Das Lernen läuft aber an der Arnschwanger Einrichtung zum Teil etwas anders ab, als an anderen Grundschulen. Grund: Seit mittlerweile sechs Jahren gibt es die St. Gunther-Partnerklasse. Die derzeit neun Kinder mit unterschiedlicher Behinderung haben ihr eigenes Klassenzimmer und werden von neun bis 13 Uhr beschult.

Keine Hemmungen – und kein Mitleid

Die Zwischentür zur angrenzenden ersten Klasse steht aber auch an diesem Vormittag offen. „Die Kinder haben zueinander einen ganz normalen Zugang und auch Umgang miteinander“, weiß Rektor Hubert Lauerer aus Erfahrung. Die„normalen“ Grundschüler hätten gegenüber den Jungen und Mädchen von St. Gunther keine Hemmungen – aber auch kein Mitleid. Nach Schulende um 13 Uhr werden die Kinder der Partnerklasse wieder nach Cham zur Bildungsstätte St. Gunther gefahren. „Für das ganze Projekt ist der Wille der Eltern entscheidend. Es sind aber schon jetzt wieder Bewerbungen für das nächste Schuljahr da“, freut sich Lauerer. Die Mütter und Väter stünden der Partnerklasse sehr aufgeschlossen gegenüber. „Es freut mich, dass sich das Projekt in Arnschwang mittlerweile etabliert hat!“

Zweimal in der Woche gibt es feste Kooperationsstunden zwischen den St. Gunther-Kindern und den ersten und zweiten Klassen. Je nach Gelegenheit wird aber noch öfter zusammen gelernt, gesungen oder gemalt. Meist sei das gemeinsame Lernen für die Kinder mit Handicap auch ein Ansporn, sich anzustrengen. „Das Zusammensein hat positive Auswirkungen“, sagt der Rektor.

Empathie, Engagement und Freude

Allein vom Wesen her sei nicht jeder Lehrer für die Arbeit mit den Grundschülern und den Kindern mit Handicap geeignet. Doch es gibt auch welche, die arbeiten mit viel Empathie, Engagement und Freude mit den Jungen und Mädchen. Isabella Hartl, die Leiterin der ersten Klasse, sei beispielsweise schon seit Anfang an dabei. Maria Hutter (zweite Klasse) arbeitet seit drei Jahren mit der Partnerklasse (GS1). Die „Chefin“ dieser GS1 ist Margarete Graß.

Der „Grundstein“ zur Idee für eine solche Partnerklasse entstand im Jahr 2000 aber nicht in Arnschwang, sondern in Runding, als Hubert Lauerer damals dort Rektor war. „Wir haben Begegnungen mit St. Gunther-Kindern gemacht“, berichtet er. Nachdem er dann 2010 Schulleiter in Arnschwang wurde, konnte 2011 die erste Partnerklasse die Grundschule in der St. Martin-Gemeinde besuchen. „Und jetzt möchte ich sie nicht mehr hergeben“, gibt Lauerer zu. Den Erfolg dieses Projekts könne man nicht messen, aber man sieht: Die Kinder gehen normal miteinander um. „Es gibt aber auch Schüler, die damit nichts anfangen können. Denen geben wir dann aber auch diese Freiheit. Unter den meisten Kindern haben sich aber schon tolle Freundschaften entwickelt“, berichtet der Rektor.

Keine Anrechnungsstunden für Lehrer

Damit dieses gemeinsame Lernen auch so reibungslos klappt, ist viel Engagement und Eigeninitiative der Verantwortlichen der Schule und der Bildungsstätte sowie der Lehrer notwendig. Die Kooperation ist mit viel zusätzlicher Arbeit verbunden. „Leider gibt es für diese Lehrkräfte bisher keine Möglichkeit, sie durch Anrechnungsstunden etwas zu entlasten“, bedauert Hubert Lauerer. Dieses Problem habe man auch schon mit Landrat Franz Löffler besprochen, der daraufhin einen Brief an Ludwig Spaenle geschrieben hat. Lösung oder Hilfe gab’s aber nicht. Dafür haben die Gemeinde Arnschwang und die Bildungsstätte St. Gunther Engagement und Eigeninitiative wiesen: Der Toilettenraum wurde verkleinert beziehungsweise der hintere Bereich abgetrennt, um dort ein behindertengerechtes WC einzubauen.

Vorlesetag an der Grundschule Arnschwang

Zum Bundesweiten Vorlesetag führte das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen gemeinsam mit seinen Partnern eine Studie rund um das Vorlesen in Deutschland durch. Daraus wird ersichtlich, dass Vorlesen einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige, weisen im Schnitt bessere Noten auf und haben später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder von ihren Eltern zu selten oder nie vorgelesen. Der Bundesweite Vorlesetag möchte auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen. Auch an der Grundschule Arnschwang wurde mit mehreren Vorlesern auf die Wichtigkeit des Vorlesens hingewiesen.

Die erste Klasse gestaltete den Vorlesetag gemeinsam mit der St. Gunther- Partnerklasse. Viele Lacher erntete Anita Gruber für ihren lebendigen Vortrag der Geschichte „Der Milchzahn-Biber“. Roswitha Pscheidt las aus dem Buch „Briefe von Felix“ vor. Der Hase Felix war mit von der Partie und erzählte den Kindern anhand von echten Briefen von seinen aufregenden Reisen. Nachdenklich, melancholisch und spannend wurde es im Buch „Pele zieht aus“, das Kerstin Rädlinger zum Besten gab. Zum Abschluss überreichten die Klassenleiterinnen Isabella Hartl und Margarete Graß den drei Vorlesepatinnen eine Urkunde und ein kleines Präsent und bedankten sich für das Geschenk, das sie den Kindern mit dem Vorlesen gemacht haben.

In der zweiten Klasse las Diana Lohmer-Lößl aus dem Buch „Die Sara, die zum Circus will“, Simone Enderlein trug die Geschichte von „Leo Löwe“ vor und Doris Münch gab „Was ist das für ein Lärm“ zum Besten.

Die ehemalige Lehrerin Erna Multerer begeisterte die Kinder der dritten Klasse mit den beiden Geschichten „Verborgene Spuren“ und „Legende der Hl. Nacht“.

Als Lesepatin für die vierte Klasse stellte sich die pensionierte Arnschwanger Lehrerin Franziska Ketterl zur Verfügung, die die Schüler mit den Geschichten von Karl Heintz „Der Zauberer“ und „Wurzelsepp“ in Ihren Bann zog.

Aufgrund des großen Interesses der Kinder werden auch in Zukunft an der Schule weitere Vorleseaktionen stattfinden.